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Bösel jetzt „Gürteltier“ – mit klarem Tko-Sieg / Stieglitz bleibt Europameister


Der „Großkampftag“ am 18. März in Leipzig!

Dominic Bösel jetzt „Gürteltier“ – mit klarem Tko-Sieg nun dreifacher Inter-Continental-Champion


(Foto: P. Gercke)

Robert Stieglitz bleibt Europameister – Unentschieden gegen Nikola Sjekloca

Erster Titel für Phillip Nsingi – überzeugender Sieg im ersten Titelkampf

Jurgen Uldedaj und Sandra Atanassow siegen nach Punkten

Schwergewicht Teper verliert gegen den „Wikinger“ Mariusz Wach

+++Samstag, 18.03.2017 – Arena Leipzig+++


(Foto: P. Gercke)

Eine denkwürdige „Großveranstaltung“ ging am Samstagabend in Arena Leipzig mit einem „Doppelschlag im Halb-Schwergewicht“ zu Ende. Vor über 5.500 begeisterten Zuschauer sicherte sich SES-Fighter Dominic Bösel seinen dritten Gürtel und Europameister Robert Stieglitz konnte mit einem Unentschieden seinen Titel verteidigen.

Dominic Bösel jetzt „Gürteltier“ – mit klarem Tko-Sieg nun dreifacher Inter-Continental-Champion


(Foto: P. Gercke)

SES-Fighter Dominic Bösel bleibt auch in seinem 24. Kampf seiner Profikarriere ungeschlagen. Gegen die ungeschlagene finnische Hoffnung Sami "Boom Boom" Enbom setzte er sich mit einem Tko-Sieg nach 2:59 Minuten in der sechsten Runde durch. Damit vereint der 27-jährige aus Freyburg/Unstrut als erster Boxer der Welt nun neben dem WBO-Inter-Continental- und dem WBA-Continental- auch den IBF-Intercontinental-Titel im Halb-Schwergewicht.

Dabei begann der Kampf recht kontrolliert. Bösel startete seine Dominanz erst zum Ende der ersten Runde. Sami Enbom versuchte zwar noch die Ringmitte zu halten um etwas die Kontrolle zu gewinnen. Aber Dominic Bösel hatte immer eine Antwort parat und konterte den Finnen ein ums andere Mal geschickt aus. Dabei ging er immer wieder auf den Körper, setzte Treffer in Richtung der Leber von Sami Enbom oder kontrollierte gegen den Rechtsausleger den Kampf über die Führhand und mit Treffern der rechten Geraden.
Die Treffer zum Körper hatten in der sechsten Runde die folgerichtige Wirkung. Nach einem linken Haken zum Körper und an den Kopf kniete Sami Enbom das erste Mal ab und wurde angezählt. Dominic Bösel attackierte, wie im Vorlauf des Kampfes angesagt, die „finnische Airline“ im Anschluss gnadenlos mit Trefferwirbeln, die seinen Kontrahenten weitere Male auf die Bretter schickten. Nach dem Enboms „Fahrwerk“ das vierte Mal „abknickte“, beendete der Ringrichter den Kampf ganz kurz vor dem Gong zur Pause.


(Foto: P. Gercke)

Dominic Bösel sagte nach dem Kampf: "Ich habe ihn ein paar Runden mit boxen lassen und gewusst, dass ich ihn irgendwann richtig treffe. In der sechsten Runde war es dann soweit und die „finnische Airline“ war in finalen Turbulenzen. Ich bin jetzt bei drei Verbänden ganz oben platziert. Jetzt muss dann mal der WM-Kampf her."


(Foto: P. Gercke )

Stieglitz bleibt Europameister – Unentschieden gegen Nikola Sjekloca


(Foto: P. Gercke)

Robert Stieglitz hat den Europameistertitel im Halb-Schwergewicht mit einem Unentschieden erfolgreich verteidigt. Stieglitz hatte Probleme gegen seinen Herausforderer Nikola Sjekloca aus Montenegro in den Kampf zu finden. Dieser Sjekloca, der bereits gegen mehrere Titelkämpfe auch in Deutschland boxte und noch nie vorzeitig verloren hatte, erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner.

Robert Stieglitz konnte erst nach gut vier Runden in den Kampf finden, erst im weiteren Verlauf kam langsam das Distanzgefühl und er setzte dazu auch seine Rechte ein. Doch wirklich zufrieden war auch SES-Trainer Dirk Dzemski mit den Aktionen des 35-Jährigen Magdeburgers nicht. Nikola Sjekloca konnte dann das Anfangstempo ab der sechsten Runde nicht mehr so durchziehen und so setzte sich Robert Stieglitz in mehr Aktionen besser in Szene. Er schien den Kampf nun zu bestimmen und schloss die achte Runde mit guten Treffern ab. In der zehnten Runde kassierte der Europameister allerdings nach zwei Ermahnungen vom Ringrichter eine Verwarnung und wurde so mit einem Punkt Abzug bestraft. In den zwei Schlussrunden ging es noch einmal mit der Unterstützung der Zuschauer „heiß“ her. Robert Stieglitz ging nach vorne, versuchte noch einmal alles und die Halle trieb den SES-Fighter an. Aber, eine finale Aktion gelang auch dem „letzten Kämpfer“ nicht mehr. Robert Stieglitz behielt den Europameister-Gürtel durch das Unentschieden auf den Punktzetteln: 115:113, 114:114, 113:114).


(Foto: P. Gercke)

Robert Stieglitz nach dem Kampf: "Ich habe nie meine Distanz gefunden. Ich wollte Tempo machen, aber er war sehr geschickt und flink. Wenn ich mal am Mann war, hat er unbequeme Sachen gemacht und sich immer wieder weggeduckt. Ich muss jetzt schauen, wie es weitergeht. Ein paar Tage brauche ich da doch Bedenkzeit.“


(Foto: P. Gercke)

Erster Titel für Phillip Nsingi – überzeugender Sieg im ersten Titelkampf


(Foto: P. Gercke)

Der Berliner Phillip Nsingi vom "Team Deutschland" kämpfte im Weltergewicht um die vakante Internationale Deutsche Meisterschaft. Dabei hatte Schützling von SES-Trainer Stephan Kühne gegen den tapfer kämpfenden Kasim Gashi aus dem schwäbischen Heubach kaum Probleme, dominerte mit seinem eleganten und druckvollen Kampfstil seinen Gegner und empfahl sich mit einem einstimmigen Punktsieg (97:92, 99:90, 98:91) für größere Aufgaben und weitere Titelkämpfe.


(Foto: P. Gercke)

Sandra Atannassow verteidigt ihren Titel!


(Foto: P. Gercke)

Lokalmatadorin Sandra Atanassow traf im einzigen Frauenkampf der Veranstaltung um die Internationale Deutsche Meisterschaft im Federgewicht auf die Ungarin Gabriella Busa. Der Leipzigerin Sandra Atanassow merkte man ihre hohe Anspannung vor dem Heimpublikum in der großen Arena an und so setzte sie sich nach zehn Runden gegen die schnelle und bewegliche Ungarin nur per "Mehrheitsentscheidung" durch. Zwei der Punktrichter hatten sie mit 96:94 vorne, einer sah in der Ungarin Busa die Siegerin (94:96).


(Foto: P. Gercke)

Zum Auftakt des Abends schlug SES-Cruisergewichtler Jurgen Uldedaj den Leipziger Ziso Poulitsa klar nach Punkten. Gehandicapt durch eine Ellenbogenverletzung in Runde 2 musste sich der Magdeburger bis zum Ende durchbeißen. Aber, nach den sechs Runden hatte er trotzdem ein klares Punkturteil: 60:54, 60:54 und 59:55.


(Foto: P. Gercke)

Schwergewicht Teper verliert gegen den „Wikinger“ Mariusz Wach

In einem "Back-To-The Top"-Kampf duellierten sich die beiden Schwergewichtler Erkan Teper aus Ahlen und Mariusz „The Viking“ Wach aus Polen. Der Kampf um die IBF-East-West-Europe-Championship ging dann über die volle Distanz von zwölf Runden und sah Wach am Ende als Sieger. Die Punkte: 116:112, 115:113, 115:113).

Die Ergebnisse / The Results:

Die Hauptkämpfe / Main Events:

EBU-Europameisterschaft im Halb-Schwergewicht (12 Runden)
Robert Stieglitz (GER) vs. Nikola Sjekloca (MNE)
D PTS: 115:113, 114:114, 113:114

WBO-Inter-Conti- / WBA-Continental- / IBF-Intercontinental-Championship Halb-Schwergewicht (12 Runden)
Dominic Bösel (GER) vs. Sami Enbom (FIN)
W TKO; Rd. 6; 2‘59

Drei weitere Titelkämpfe:

IBF-International-Titelkampf im Schwergewicht (12 Runden)
Erkan Teper (GER) vs. Mariusz Wach (POL)
L PTS: 112:116, 113:115, 113:115

Int. Deutsche Meisterschaft im Weltergewicht (10 Runden)
Phillip Nsingi (GER / Berlin) vs. Kasim Gashi (GER / Heubach)
W PTS: 97:92, 99:90, 98:91

Int. Deutsche Meisterschaft im Federgewicht (10 Runden)
Sandra Atanassow (GER / Leipzig) vs. Gabriella Busa (HUN)
W PTS: 94:96, 96:94, 96:94

Cruisergewicht (8 Runden)
Jurgen Uldedaj (Magdeburg) vs. Ziso Poulitsa (Leipzig)
W PTS: 59:55, 60:54, 60:54



Ihr SES-Team
19.03.2017 - 13:26:03 Uhr
 


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