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Tom Schwarz ist erster WBO-Junioren-Weltmeister im Schwergewicht - Ramona Kühne verteidigt ihren WBO-Weltmeistertit


SES-Box-Gala, Samstag 14.11.2015, Anhalt-Arena, Dessau

Alle Ergebnisse / All Results!

Die Hauptkämpfe / The Main Events:

Tom Schwarz ist erster WBO-Junioren-Weltmeister im Schwergewicht!


(Foto: P. Gercke)

WBO Youth Championship Heavyweight (10 Rounds)
Tom Schwarz (106,5 kg / GER) vs. Ilja Mezencev (98,7 kg / GER)
W Ko, Rd. 7, 1‘30

Zwei junge Schwergewichtler boten im Kampf um die erstmals ausgetragene WBO-Junioren-Weltmeisterschaft im Schwergewicht einen mitreißenden und schnellen Kampf. Mit einem krachenden Ko besiegte Tom Schwarz seinen überaus starken Gegner Ilja Mezencev in Runde 7 vor 3000 begeisterten Zuschauern in der Dessauer Anhalt-Arena.


(Foto: P. Gercke)

Der Kampf begann alles andere als gut für Schwarz. Sein Gegner aus Hamburg war vom Start weg sehr beweglich, tänzelte um Tom Schwarz herum und war in seinen Aktionen deutlich aktiver. Kurz vor dem Gong erwischte er Schwarz mit einem rechten Haken am Kopf, der daraufhin zu Boden ging, aber nach einer allseitigen Schrecksekunde sofort wieder auf den Beinen war. Auch in der zweiten Runde wirkte Ilja Mezencev aktiver, doch der Schützling von SES-Trainer Dirk Dzemski landete die besseren Treffer mit seiner Führhand. Nach einem wilden Schlagabtausch in der dritten Runde wurde dann Mezencev angezählt. Tom Schwarz setzte sofort nach, vor allem seine Linke zeigte immer wieder Wirkung. Allerdings agierten beide Boxer dabei immer wieder etwas zu wild und überhastet. In der Pause zur vierten Runde beruhigte Dzemski dann seinen Schützling: "Cool bleiben. Du kriegst den schon!"

Ilja Mezencev schien in der vierten Runde konditionell schon etwas angeschlagen, doch auch Schwarz nutze diese und die nächste Runde um etwas Luft zu holen. Erst gegen Ende der fünften Runde kamen von beiden Boxern wieder klarere Aktionen. Nach einer links-rechts Kombination von Tom Schwarz musste Mezencev zum zweiten Mal auf die Bretter. Auch in den folgenden drei Minuten blieb Schwarz der bestimmende Kämpfer. Ilja Mezencev wackelte mehrfach. Nach 1:30 Minuten in der Runde sieben war es dann um Mezencev geschehen. Mehrere schwere rechte Haken von Schwarz schlugen am Kopf des 20-Jährigen ein. Dieser hing in den Ringseilen und ging final zu Boden. Der schwedische Ringrichter Mikael Hook beendete das Duell.


(Foto: P. Gercke)

Tom Schwarz wurde nach seinem Sieg sichtlich von den Emotionen überrannt und musste sogar die eine oder andere Träne verdrücken. "Ich hab es geschafft. Ich bin Junioren-Weltmeister – Ilja war der erwartet starke Gegner und ist ein toller Boxer", waren seine ersten Worte. Dann ließ er gleich eine Ankündigung folgen: "Jetzt kann es nur noch nach oben gehen!" Auch Ilja Mezencev hatte lobende Worte für Tom Schwarz übrig: "Tom ist ein wahrer Champion."

„Box-Königin“ Ramona Kühne verteidigt ihren WBO-Weltmeistertitel im Super-Federgewicht durch einen Tko-Sieg in Runde 5 gegen die Ungarin Erika Kalderas


(Foto: P. Gercke)

WBO Championship Super Featherweight (10 Rounds)
Ramona Kühne (58,7 kg / GER) vs. Erika Kalderas (58,8 kg / HUN)
W Tko; Rd. 5; 1‘00

20 Monate sind eine lange Zeit. „Box-Königin“ Ramona Kühne musste nach einer Verletzungs- und anschließender Reha-Pause viele Geduld aufbringen bevor sie in ihrer Premiere in der Dessauer Anhalt-Arena eindrucksvoll zeigen konnte, warum der WBO-Gürtel im Super-Federgewicht auch in Zukunft in ihrem Besitz bleiben wird. Die 14 Jahre jüngere Ungarin Erika Kalderas war chancenlos gegen die Rangsdorferin. In der fünften Runde brach der Ringrichter ab und Ramona Kühne durfte endlich wieder jubeln: 20 Monate nach ihrem letzten Titelkampf triumphierte sie gegen ihre ungarische Kontrahentin Erika Kalderas. Nach ihrem 24. Sieg im 25. Profikampf sagte die 35-Jährige: "Das Alter hat das junge Küken wieder besiegt. Es war eine lange Pause. Ich hatte zwar schon einen Testwettkampf, aber um eine WM zu boxen, ist etwas anderes. Ich bin super glücklich."


(Foto: P. Gercke)

Nach vorsichtigem Abtasten in den ersten beiden Runden übernahm die erfahrene Brandenburgerin das Zepter gegen ihre deutlich kleinere Gegnerin. Ramona Kühne fand die Distanz, wich aus und setzte eigene Treffer. Nach einer Links-Rechts-Kombination wurde Kalderas am Ende der vierten Runde erstmals auf die Bretter geschickt und angezählt. Sie rettete sich in die Pause zur fünften Runde. Doch danach war die bis vor dem Kampf ungeschlagene Herausforderin vollkommen überfordert und der Kampf wurde nach einem Schlaghagel von Ramona Kühne ohne Gegenwehr der Ungarin zurecht abgebrochen: Sieg nach Tko in Runde 5!


(Foto: P. Gercke)

Adam Deines im fünften Profikampf zum ersten Gürtel. Nach Aufgabe seines Gegners Durmus Keklik holt er sich die Interims Internationale Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht

German International Championship (interim) Cruiserweight (10 Rounds)
Adam Deines (88,0 kg / GER) vs. Durmus Keklik (88,0 kg / AUT)
W Tko; Rd. 8; 2‘05

Es sollte schnell gehen mit der ersten Titelchance. „Team Deutschland“-Cruisergewichtler Adam Deines hatte schon in seinem fünften Profikampf Durmus Keklik aus Österreich im Kampf um die Interim Internationale Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht vor den Fäusten. Keklik war zuvor in elf Kämpfen ungeschlagen, musste aber gegen den aufstrebenden SES-Boxer bereits in der ersten Runde zu Boden gehen. Adam Deines setzte jedoch nicht konsequent genug nach und verlor etwas seine Linie. In den Ringpausen motivierte Trainer Dirk Dzemski seinen Schützling immer wieder mit Kritik. "Du bist stinkefaul", schleuderte er seinem Schützling etwa nach der fünften Runde entgegen.


(Foto: P. Deines)

Nach einem, durch einen unabsichtlichen Ellenbogenschlag von Deines, verursachten Cut am rechten Auge von Keklik musste in der achten Runde der Ringarzt zu Rate gezogen werden. Der entschied zunächst auf Weiterboxen, doch nur wenig später gab Keklik auf. "Ich habe nichts mehr gesehen", lautete seine Begründung. "Ich habe gut angefangen. Aber, es war mein erster 10-Rundenkampf und ich hatte irgendwie noch Probleme bei der Kampfeinteilung. Ich wollte in den letzten beiden Runden aufdrehen und habe in der Mitte des Kampfes mich zu sehr zurückgenommen. Aber mein Trainer Dzemski sag: Hauptsache gewonnen", erklärte der nicht 100%ig zufriedene Adam Deines nach seinem Sieg.

Vorprogramm / Undercard:

„Team Deutschland“-Boxer Tom Pahlmann und Phillip Nsingi gewinnen ihre Kämpfe deutlich nach Punkten

Light Heavyweight (6 Rounds)
Tom Pahlmann (79,0 kg / GER) vs. Przemyslaw Pikulik (88,0 kg / POL)
W PTS: 59:55, 59:55, 60:54


(Foto: P. Gercke)

Mit seinem ersten Einsatz im Halb-Schwergewicht konnte Tom Pahlmann seinen elften Profikampf gewinnen und sich so in seiner neuen Gewichtsklasse gut einführen. Der 22-jährige Greifswalder aus dem „Team Deutschland“ hatte seinen stets gefährilchen Gegner Przemyslaw Pikulikgut im Griff und agierte mit seinem Jab von der Ringmitte aus. Geduldig wartete er auf die Lücken in der Deckung seines gleichaltrigen Gegners, beeindruckte diesen und konnte im weiteren Kampfverlauf mit „technisch feinen“ Treffer zu Kopf und Körper dann auch seine linke Schlaghand hart einsetzen. Das Punkturteil war dann ohne jeden Zweifel: 59:55, 59:55, 60:54 für Tom Pahlmann. Man kann sagen, mit diesem klaren Punktsieg ist Tom Pahlmann im Halb-Schwergewicht angekommen.

Super-Welterweight (4 Rounds)
Phillip Nsingi (69,4 kg / GER) vs. Gyula Vaida (69,6 kg / HUN)
W PTS: 60:52, 60:51, 60:52


(Foto: P. Gercke)

In seinem zweiten Profikampf konnte der Berliner Super-Weltergewichtler Phillip Nsingi überaus überzeugen. Gegen den stets zurückweichenden Ungarn Gyula Vaida, der mit einigen Titelkämpfen und bei 18 Siegen in 30 Kämpfen ein sehr erfahrener Boxer ist, machte der junge „Team Deutschland“-Boxer stetig Druck, kam mit langen Händen variabel durch und bestimmte den Kampf. Von Runde zu Runde wurde die Überlegenheit des technisch sehr „fein“ und beweglich boxenden Nsingi deutlicher und Vaida rettete sich durch Unsauberkeiten wie klammern und abducken bis zum Kampfende. Das Punkturteil, nach einem Punktabzug gegen Vaida, war dann sehr klar: 60:52, 60:51, 60:52 für Phillip Nsingi !

SES-Neuzugang Jurgen Uldedaj im Debüt mit deutlichem Punktsieg

Cruiserweight (4 Rounds):
Jurgen Uldedaj (86,8 kg / ALB) vs. Mateusz Gatek (88,6 kg / POL)
W PTS: 40:36, 40:36, 40:36


(Foto: P. Gercke)

Von der ersten Runde an setzte der erst 18-jährige Neuzugang bei SES Boxing Jurgen Uldedaj bei seinem Profidebüt den unbedingten Offensivgeist in Szene und zeigte seine guten technischen Anlagen in beiden Auslagen auf. Harte Hände schlugen beim polnischen Gegner ein, der aber auch seine Treffer durch die noch zu offene Deckung bei Uldedaj setzte. Gegen diesen in 30 Kämpfen erfahrenen Gegner war sein Talent zu sehen. Der Pole, zwar deutlich gezeichnet, wehrte sich bis zum Ende dieses 4-Runden Gefechtes erfolgreich gegen eine mögliche Ko-Niederlage. Das Punkturteil war am Ende aber sehr deutlich mit dreimal 40:36 für Jurgen Uldedaj , der so seinen Einstieg ins Profigeschäft erfolgreich absolvierte!

Das „Team Czech Republic“ mit Lucie Sedlackova und Fabiana Bytyqi bleibt weiter unbesiegt!


(Foto: P. Gercke)

Die beiden „Team Czech Republic“-Boxerinnen Lucie Sedlackova und Fabiana Bytyqi hielten sich in ihren jeweils fünften Kampf schadlos. Lucie Sedlackova besiegte die in allen Belangen unterlegene Kroatin Zulj klar durch Tko in der zweiten Runde.


(Foto: P. Gercke)

Fabiana Bytyqi hatte es mit der viel kleineren Bulgarin Bacheva zu tun, die klasse gegen die körperlich überlegene Tschechin dagegen hielt und in einigen Szenen überzeugen konnte. Mit Kampfgeist konnte sie einen Kampfrichter von sich überzeugen und so gewann Fabiana Bytyqi nur mit 2:1 Richterstimmen!

Featherweight (6 Rounds):
Lucie Sedlackova (56,6 kg / CZE) vs. Manuela Zulj (55,8 kg / CRO)
W TKO, Rd. 2, 0’55

Light Flyweight (6 Rounds):
Fabiana Bytyqi (47,5 kg / CZE) vs. Theodora Bacheva (44,9 kg / BUL)
W PTS: 58:56, 56:58, 59:55

Weitere Kämpfe:

Catchweight 85,0 kg (6 Rounds):
Denis Liebau (82,4 kg / GER) vs. Zeljko Bojic (85,0 kg / BIH)
W Ko, Rd. 1, 2’20

Welterweight (6 Rounds):
Bintou Schmill (65,1 kg / GER) vs. Kristina Boras (62,6 kg / CRO)
W TKo, Rd.1, 1’04


Ihr SES-Team
15.11.2015 - 17:17:41 Uhr
 


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