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Lukas Konecny verliert engen Kampf gegen Zaur Baysangourov – Punktrichter urteilen weit am Kampfverlauf vorbei


Dominic Bösel gewinnt seinen Kampf klar nach Punkten
WBO-Weltmeisterschaft im Superweltergewicht
Zaur Baysangurov vs. Lukas Konecny



(Fotos: Yevgen Stolitniy)


In der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurde das lang erwartete Duell zwischen dem amtierenden russischen WBO-Weltmeister Zaur Baysangurov und dem tschechischen WBO-Interims-Champion Lukas Konecny aus dem SES-Boxing-Team endlich ausgetragen. Wie vorausgesagt wurde dieser Fight zweier „Vorwärts-Boxer“ zu einem spannenden und sehr engen Kampf, der besonders in seiner Intensität die Box-Fans beeindruckte. Mit Beginn der ersten Runde schenkten sich beide Kämpfer nichts und gingen meist „Fuß an Fuß“ mit einer hohen Schlagintensität aufeinander los. So wogte der Kampf in den ersten sechs Runden hin und her. Baysangurov versuchte sich Konecny mit seinen Reichweitenvorteilen „vom Hals“ zu halten, dieser aber beeindruckte seinen Gegner immer wieder mit harten Körpertreffern und Aufwärtshaken. Die Führhand von Baysangurov kam zwar mehrfach durch die gute Doppeldeckung von Konecny, konnte aber diesen nie wirklich beeindrucken. Unverdrossen setzte Konecny nach, hatte seinen Gegner auch an den Seilen, aber konnte besonders in diesen Situationen, anders als in seinen vorhergehenden Kämpfen, nicht eine finale Durchschlagskraft erzielen und somit seine konditionellen Vorteile ausspielen. So wogte dieser schnelle und intensive Kampf hin und her. Nach einem Cut in der elften Runde war Lukas Konecny dann zusätzlich gehandicapt und der Nachteil der stark blutenden Verletzung behinderte seinen finalen Schlussspurt in der letzten Runde. Wer nun aber ein knappes Urteil für einen der beiden Champions erwartete, sah sich schwer enttäuscht: die Punktrichter Matteo Montella mit 117:111, Lahcen Oumghar mit 118:110 und vor allem Mickey Vann mit 119:109 sahen in Baysangurov den Sieger und hatten nach diesem sehr ausgeglichenen Kampf im Extrem nur eine Runde für Lukas Konecny gesehen. Das sollen die Box-Fans, die diesen Kampf live in der Halle oder im TV gesehen haben, noch verstehen oder gar nachvollziehen!



Die SES-Stimmen zum Kampf:

Lukas Konecny: „Es war schon der erwartet harte und schwere Kampf. Leider hatte ich ab der ersten Runde Probleme mit meinen Augen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich jetzt nicht nach Ausreden für die Niederlage suche, aber diese Sichtbehinderung störte mich in meiner Kampfanlage und ich konnte unsere eigentliche Taktik nicht richtig umsetzen. Es störte einfach! Ich bin einfach riesig enttäuscht. Aber, egal worin heute die Ursache für die Niederlage nach unserer jetzt nötigen Analyse liegt, es geht für mich weiter und ich werde meinen Traum vom finalen WM-Titel nie aufgeben!“



Konecny-Coach Dirk Dzemski: „Natürlich war dieser Kampf viel, viel knapper als diese komischen Punkturteile. Ich war soweit mit Lukas bis zur siebten Runde zufrieden, ab dann lief der Kampf aber in die verkehrte Richtung. Ein Lukas Konecny ist keiner, der nach einer Niederlage nach Ausreden sucht. Aber, wenn ich jetzt die Sichtprobleme von ihm höre, dann sind mir sein teilweise fehlendes Distanzgefühl und die vermehrten Schläge am Ziel vorbei besser erklärbar. Mal ehrlich, ein so verdrehtes Punkturteil hat er nach dem Kampfverlauf nie und nimmer verdient!“



SES-Promoter Ulf Steinforth: „Schade, schade! Ein so toller Kämpfer und Sportler wie Lukas Konecny wird auf dem Papier so um den Lohn eines guten Kampfes gebracht. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, dass ein Punktrichter nach diesem intensiven und engen Kampf es wagt, nur eine Runde an Lukas zu geben. Das entspricht gar nicht dem Kampfverlauf, sondern ist eine Demütigung für einen aufrechten Sportler, der immer alles gibt und sich 15 Jahre diese WM-Chance erarbeitet hat. Ich hatte sogar Lukas Konecny vorne gesehen, hätte ein knappes Urteil gegen uns akzeptiert, bin aber von solchen Punkturteilen, die komplett am Kampfverlauf vorbeigehen, tief erschüttert!“



Dominik Bösel gewinnt sein Halbschwergewichtsduell in Kiew klar und deutlich

Der junge Freyberger Halbschwergewichtler Dominic Bösel hat auch seinen achten Profikampf gewonnen. In einem dominant geführten Kampf gegen den Slowaken Vladimir Tazik konnte Bösel immer wieder mit schönen Kombinationen zum Körper und Kopf seines Gegners beeindrucken. Dieser stellte sich dem SES-Fighter tapfer entgegen, musste aber dessen technische Überlegenheit und dessen Schlagvarianten über sich ergehen lassen. Das vorzeitige Ende konnte Dominic Bösel trotz harter Treffer nicht erzwingen und so siegte er hoch überlegen mit dem Punkturteil 60:54, 60:54 und 60:50.


Ihr SES-Team
07.10.2012 - 11:51:40 Uhr
 


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