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Robert Stieglitz verteidigt nach einer Disqualifikation Gevors die WBO-Krone


WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht, 12 Runden
Robert Stieglitz vs. Khoren Gevor
Disqualifikationssieg Robert Stieglitz , 10 Runde


(Fotos: Eroll Popova)


In die Titelverteidigung in der letzten Samstagnacht in der Magdeburger Bördelandhalle ging WBO-Champion Robert Stieglitz mit viel Übersicht. Von 5.000 Zuschauern in der Halle angefeuert stellte er sich dem Herausforderer Khoren Gevor. Zu Beginn verhielten sich beide Kämpfer taktisch. Sie suchten nach der richtige Distanz und begegneten sich mit Respekt. Von Beiden kamen immer wieder überraschende blitzschnelle Aktionen. Im Verlauf der nächsten Runden übernahm der Weltmeister immer mehr die Initiative im Ring und diktierte Khoren Gevor den Kampf. Robert Stieglitz hatte nach fünf Runden das richtige Gefühl für seinen Kontrahenten gefunden. Der Armenier suchte zwar immer wieder eigene Angriffsmöglichkeiten und blieb in seinen Aktionen durchaus gefährlich. Den Weltmeister beeindruckte er damit allerdings kaum. Ganz im Gegenteil provozierte Gevor damit nur noch gefährlichere Attacken des Champions. Robert Stieglitz schien eine Zermürbungsstrategie zu fahren, um seinem Gegner mehr und mehr die Kräfte zu rauben. Nach acht Runden hatte sich der Titelverteidiger bereits einen sicheren Vorsprung auf den Punktzetteln erkämpft. In der neunten Runde reagierte Khoren Gevor mit einer unfairen Geste, in dem er Stieglitz über das Knie niederrang. Khoren Gevor zeigte nach zwei Dritteln des Fights bereits leichte Ermüdungserscheinungen. Robert Stieglitz wittere anscheinend, dass ihm sein Gegner nicht mehr lange gewachsen zu sein schien. Ringrichter Manfred Küchler verwarnte Gevor nach dem er trotz Unterbrechung durch den Ringrichter nachgeschlagen hatte. Kurz darauf stürzte Gevor erneut auf Stieglitz ein und rang ihn wieder zu Boden ohne, dass auch nur eine Schlagabsicht zu erkennen war. Dabei verletzte er den Weltmeister mit einem Kopfstoß. Ringrichter Manfred Küchler disqualifizierte Khoren Gevor nach dieser Aktion. Gevor wollte das Urteil im Anschluss nicht akzeptieren und attackierte zunächst Trainer Dirk Dzemski. Nachdem Gevor bereits aus dem Ring geführt war, kehrte er erneut zurück und griff dann den Ringrichter an. Erst mehrere Securityleute und sein eigener Trainer brachten den Armenier von weiteren Aktionen ab.








Ihr SES-Team
10.04.2011 - 11:05:18 Uhr
 


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