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Für Höchstleistungen frieren bei Minus 110 Grad Celsius


Robert Stieglitz und Paul Biedermann in der Kältekammer


Der Magdeburger Box-Champion Robert Stieglitz und Schwimmweltmeister Paul Biedermann gingen heute in der Teufelsbad Fachklinik in Blankenburg (Harz) bei Minus 110 Grad Celsius in die Kältekammer.



Die beiden Spitzensportler wollen die Ganzkörperkältetherapie in ihre Wettkampfvorbereitungen integrieren. “Immer mehr Sportler nutzen solche Kältebehandlungen. Wir haben erste Erfahrungen mit kalten Wasserbädern gemacht”, erklärte Paul Beidermann bei dem Termin in Blankenburg. Auch Robert Stieglitz hat vor so eine spezielle Therapie in sein Training einzubeziehen. Laut der ärztlichen Direktorin der Klinik, Prof. Karin Kluge, haben die Extremtemperaturen positive Wirkungen auf die Durchblutung. Außerdem würde die Behandlung dem Stress und der Schweißbildung vorbeugen. Beide Sportler absolvierten im Anschluss an das Pressegespräch einen zweiminütigen Gang in die Kältekammer und fühlten sich danach wie mit Energie aufgetankt. Für Robert Stieglitz ist derzeit jedes Quäntchen Energie wichtig. In der kommenden Woche, am 17. April 2010, absolviert der SES-Profi seine zweite Titelverteidigung in der Magdeburger Bördelandhalle gegen Pflichtherausforderer Eduard Gutknecht. Das ZDF wird den Kampf übertragen.
Spätestens seit den Olympischen Spielen in Peking ist bekannt, dass Sportler die Ganzkörperkältetherapie zu therapeutischen Zwecken nutzen. Dem gingen Untersuchungen voraus die bewiesen, dass es zu einer Regulation des zentralen Aktivitätsniveaus kommt und zur Ökonomisierung im Herz-Kreislaufsystem.
Erste Sportvereine verfügen über eine -110°C-Kältetherapiekammer und Rehabilitationszentren haben die Ganzkörperkältetherapie in das therapeutische Spektrum aufgenommen. Es ist zu erwarten, dass diese Methode der Thermotherapie in den nächsten Jahren fester Bestandteil wird von leistungssportlichen Therapien, Rehabilitations- und Regenerationsprogrammen.
Angewandt werden kann die Ganzkörperkältetherapie bei:

1. Sportverletzungen
2. zur Steigerung der sportlichen Leistungsfähigkeit
3. Einbeziehung der Kälte in Training und Wettkampf



Ihr SES-Team
08.04.2010 - 15:10:53 Uhr
 


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